Der
Spalt-Spektrograph Lhires III
Wie auf der website unter "Mein Einstieg" dargestellt, war mein erster selbstgebauter
Spektrograph ein klassischer spaltloser Typ. Die spaltlosen Spektrographen haben
den Vorteil leichter Bauart, hoher Lichtstärke und einfacher Nachführtechnik.
Ihr wesentlicher Nachteil ist die durch das Seeing und die Fokussiergüte definierte
und damit von der Situation abhängige Auflösung (Größe des Sternscheibchens
im Fokus des Teleskops = Fokus des Spektrographen-Kollimators). Außerdem
lassen sie sich nicht im Bezugssystem des Beobachters kalibrieren (keine Verwendung
von Kalibrierlampen möglich).
In den Spaltspektrographen ist der Spalt das
auflösungsbestimmende Element. Die erreichbare Auflösung ist durch die
Spaltbreite definiert, wobei in der Praxis allerdings zu beachten ist, dass
der Spalt nicht einen zu hohen Anteil des Objektbildes abschirmt (Lichtverlust).
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Der Spaltspektrograph LHIRES III
wird von der Firma Shelyak hergestellt und vertrieben. Normalerweise bekommt
man ihn als Bausatz, wie im linksstehenden Bild dargestellt. Er kann innerhalb
eines Tages zusammengebaut werden. |
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Nebenstehend ist die Sauerstoffbande bei 690 nm zu sehen (nicht
kalibriert, nicht normiert, Abzisse = Pixel, aus einer Aufnahme des bewölkten
Tageshimmels). Das Bild zeigt die Leistungsfähigkeit
dieses Gerätes (verwendetes Gitter: 2400 g/mm).. Detaillierte Unterlagen findet man unter http://astrosurf.com/thizy/lhires3/index-en.html. |
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Zum Vergleich das Spektrum des gleichen Wellenlängenausschnitts aus einer Messung mit einem professionellen Spektrographen mit etwa R = 20.000.
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